Weiterbau der A100 kann zu Klagen führen

Weiterbau der A100 kann zu Klagen führen

Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will neben dem BUND auch gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Weiterbau der Autobahn A 100 klagen. "Wir lassen uns nicht ohne Widerstand diesen verkehrspolitischen Unsinn vor die Bezirksgrenze setzen, der für unsere Bürger nur Nachteile bringt", teilte der  Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) mit. 

 

Das planungsrechtliche Verfahren für die 420 Millionen Euro teure Verlängerung der Autoban vom Autobahndreieck Neukölln zur Ausfahrt Treptower Park abgeschlossen. In der zweiten Hälfte diesen Monats sollen der Plan und Beschluss für 2 Wochen öffentlich ausgelegt werden. Daraufhin kann innerhalb eines Monats beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geklagt werden.

Die 3,2km lange Autobahnstrecke wird von den Anwohnern abgelehnt, jedoch von der Wirtschaft unterstützt. Die SPD und Linke haben die Entscheidung über den Bau auf die Zeit nach der Abgeordnetenhauswahl am 18. September verschoben.



 


Autor: Karolina Schröter

Ursprung: http://www.verkehrsrundschau.de/klagen-gegen-weiterbau-der-a-100-angekuendigt-998539.html